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Rostocker Seehunde e.V.
Vorsitzender

Dietmar Marquardt

 

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Sechs unserer Seehunde nahmen an den 10. Weltmeisterschaften im Winterschwimmen in Tjumen, der Hauptstadt Sibiriens, teil.


Wettkampfablauf - Dienstag 8.3. bis Sonnabend 12.3.2016:
Dienstag:     Akkreditierung der Teilnehmer, abends Eröffnungsfeier
Mittwoch:     Wettkämpfe über 25 und 50 m Brust -

Donnerstag: Wettkämpfe über 25, 50 und 100 m Freistil
Freitag:        Wettkämpfe über 200 m Freistil mit Alexander sowie als Gast in der gemischten
                    Staffel des Teams Estland 4 x 25 m Brust

Sonnabend: Wettkämpfe über 450 m Freistil mit Alexander, abends Abschlussfeier mit Galadinner.

 

Der Verein ist stolz auf seine sechs teilnehmenden Mitglieder und gratuliert allen sehr herzlich zu den erreichten Ergebnissen!

 

Akkreditiert waren etwa 1300 Teilnehmer, davon 800 Gäste aus 43 Ländern und 500 russische Winterschwimmer, mit dem Jüngsten im Alter von 8 und dem Ältesten von 91 Jahren.

Die Wassertemperatur betrug Null Grad, das Wettkampfbecken war aus dem tief vereisten Fluss Tura ausgeschnitten und musste ständig eisfrei gehalten werden, die Lufttemperatur betrug tagsüber bis zu -10° Celsius, dabei war es meist sonnig oder heiter bis wolkig.

Die vier Damen unserer Seehunde sind am Sonnabend, den 5.3., nach Moskau geflogen, wo sie nach 3 Tagen Sightseeing und Schwimmen in der Moskwa mit russischen Winterschwimmern - siehe Foto - weitergereist sind um an den Weltmeisterschaften teilzunehmen, die beiden Herren sind direkt nach Tjumen geflogen, inzwischen sind alle nach Hause zurückgekehrt.

Hier kann die Ergebnisliste unserer Seehunde eingesehen werden
Gesamtergebnisliste_Seehunde_2016.pdf
PDF-Dokument [64.1 KB]

Wir haben unsere Teilnehmer zu ihrer Vorbereitung befragt:

  • wie oft hast du schon an einer WM teilgenommen?
  • welches Ziel möchtest du erreichen?
  • wie bereitest du dich vor?
  • was veranlasst dich daran teilzunehmen?
  • was sind deine Erwartungen, worauf freust du dich besonders?

Ilona und Marianne trainieren seit November gemeinsam:

Ilona, 65, möchte das Flair einer WM erleben und ist neugierig auf Sibiriens Hauptstadt, Land und Leute sowie die dortige Umgebung. Sie möchte bei der Anreise über Moskau die Stadt kennenlernen und mit russischen Winterschwimmern gemeinsam in der Moskwa schwimmen.

Marianne, 66, nimmt erstmalig an einer WM teil und will ihr Bestes geben, beide trainieren 3x wöchentlich Fitness und Ausdauer und schwimmen ebenso oft in der Ostsee sowie zusätzlich 60 Minuten in der Schwimmhalle; Marianne möchte nicht letzte werden - und wurde 8. von 20 Schwimmerinnen in ihrer Altersklasse!

 

Auch Martina und Ingelore bereiten sich gemeinsam vor:
Martina, 58: dies wird für uns beide die 3. Teilnahme an einer WM sein. Unser Ziel ist es unter die besten 15 zu kommen, unsere persönlichen Bestzeiten zu erreichen oder sogar zu unterbieten. Wir trainieren seit September 2 x wöchentlich in der Schwimmhalle und schwimmen ebenso oft 25 m und 50 m im See in Neukloster, ...
 

Ingelore, 64: ...zusätzlich machen wir täglich zu Hause Kraftsport. Wir versuchen uns selbst zu überwinden, unsere Grenzen auszutesten und über sie hinauszu-gehen. Wir freuen uns auf spannende Wettkämpfe, neue Begegnungen mit Extremsportlern aus der ganzen Welt und eine aufregende Woche in einem für uns neuen Land.

Peter, 76, wurde bei der WM 2014 in Rovaniemi Vizeweltmeister und ist damit unser bisher erfolgreichster Winterschwimmer.

Er nimmt jetzt das zweite Mal an einer WM teil und möchte wieder möglichst gut in seiner Altersklasse abschneiden; geht 3x wöchentlich ins Fitness-studio und ebenso oft in die Schwimmhalle, um dort etwa 1 Stunde jeweils 50 m Brust und Freistil im Wechsel zu schwimmen. Freut sich darauf Sibirien mit seiner Landschaft kennen zu lernen und auf die dortigen besonderen Herausforderungen, sowie auf die Begegnung mit Winterschwimmern aus den vielen teilnehmenden Nationen sowie den Wettkampf.

Alexander, 42, ist ein erfahrener Wettkampfteilnehmer über Strecken von 25 m bis zu 1000 m Brust und Freistil.

In Sibirien nicht nur gegen den Strom, sondern auch über eine längere Distanz im kalten Wasser zu schwimmen, stellt für mich eine Herausforderung dar. Russland ist für mich kein Neuland, schaffte es bisher nur bis zum Ural. Trainiere 5-7 x die Woche im Kaltwasser.

Verabschiedung unserer WM-Teilnehmer  - Foto von Friedrich Flemmung

Zwischenstation in Moskau - Baden mit russischen Winterschwimmern (Foto von den Brandenburger Eisbären)

Foto mit der Wettkampfstätte (von der Homepage des Veranstalters)

Foto von der Eröffnungsfeier (von der Homepage des Veranstalters)

Foto von der Vorbereitung der Wettkampfstätte (von der Homepage des Versanstalters)

Foto der künftigen Wettkampfstätte im zugefrorenen Fluss Tura in Tjumen (von der Homepage des Veranstalters)

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